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Von Geburtstagen und Winterkälte

Donnerstagmittag habe ich mein richtiges Zimmer bekommen, in dem ich das nächste Jahr bleiben werde (Bilder davon gibt es ja schon). Nachdem ich mich etwas umgesehen habe, fiel mir auf, dass hier in der Küche leider so gut wie nichts vorhanden ist, aber um sein Brot zu essen reicht ja auch der eine Teller, der im Schrank liegt. Ansonsten ist es von unserem Standart her betrachtet etwas herunter gekommen, aber man hat ja auch kein 8 Sterne Hotel gebucht und so ist es wirklich okay. Auf meinen Zimmermitbewohner warte ich nach wie vor, aber ich schätze mal, er wird im Laufe der nächsten Woche kommen.

Am Nachmittag klopft auch schon meine Nachbarin, aus dem Zimmer neben an und stellt sich vor und bietet mir ihre Hilfe an, sollte ich irgendetwas brauchen. Als ich ihr erzähle, dass in der Küche nichts ist, sagt sie mir, dass ich ja nichts kaufen soll und es der Administration mitteilen soll, denn diese müsse sich darum kümmern. Am Abend klopft es dann wieder und dann steht eine Frau da, die von der Pforte der Universität war und mir sagt ich soll um neun Uhr im gegenüberliegenden Haus im 2. Stockwerk sein.

Ich frage mich, was denn noch um neun Uhr abends so spät sein könnte, ein Termin mit einem Professor, oder so was? Um viertel vor neun gehe ich also rüber in das 2. Stockwerk, an dem allerdings ein Schild mit "Primer Piso"(erstes Stockwerk) hängt...also geh ich noch eins hoch, da sind aber nur Studentenzimmer. Nach kurzer Suche,  entdecke ich im „Primer Piso“eine Cafeteria für Gäste, dort sitzen zwei drinnen. Ich versuche sie zu fragen, ob ich hier richtig bin, oder ob sie wüssten, wo ich hingehen soll. Das alles hat natürlich nicht so geklappt. Glücklicherweise kam in dem Moment, als ich wieder gehen will die Frau, die mir bescheid gesagt hat herein. Es hat sich dann herausgestellt, dass sie nicht hier arbeitet, sondern auch Studentin ist. Nach kurzer Zeit kommen noch andere herein und fangen an zu kochen. So ist es also eine Einladung zum Essen gewesen, denke ich. Allerdings werden nach dem Essen  noch zwei Kuchen auf den Tisch gestellt und eine Kerze drauf angezündet und „¡Compleaños feliz!“ gesungen. Batricia hatte heute Geburtstag und ich wurde schon an meinem ersten Tag in Argentinien zu einer Geburtstagsfeier eingeladen, was ich wirklich sehr nett fand.

Am Freitag stand Spanischlernen im Vordergrund, nach dem ich leider nicht in der Lage war mich aktiv an den Tischgesprächen zu beteiligen. Nach diesem „Arbeitstag“ bin ich am Samstag mit der U-Bahn in das Zentrum gefahren(dazu gibt es auch einen kleinen Bericht ) und habe einen ersten Rundgang gemacht. Auch die Adresse, an der meine Sprachschule sein sollte habe ich gefunden, allerdings ist dort nur ein Recycling Center zu finden, mal sehen, ob ich dort wirklich am Montag Spanischunterricht bekomme. Ansonsten kann ich noch nicht so viel über die Stadt sagen, außer, dass sie riesig ist. Es gibt viele große Gebäude aus der Gründerzeit, allerdings stehen daneben oftmals eher unschöne Bauten aus der jüngeren Vergangenheit.

Der heutige Tag beginnt nach einer Tasse Kaffee wieder mit einem Klopfen und es ist wieder meine Nachbarin, die mir erzählt, dass sie sich die ganze Nacht über Sorgen um mich gemacht hätte, da es sehr kalt ist und mein Ofen nicht an war. Sie selbst weis zwar nicht wie er angeht, aber sie würde jemandem bescheid sagen und so kommt gegen Mittag auch mein anderer Nachbar herein, der mir auf Spanisch erklärt wie man den veralteten Gasofen in betrieb nimmt, aber sich dabei selbst nicht sicher ist, aber nach kurzer Zeit und dem öffnen des Gashahns funktioniert er.

So viel zu den Ereignissen, der ersten Tage...

Viele Grüße aus dem kalten Argentinien, genießt den Sommer und lasst es Euch gut gehen!

1.8.10 22:39
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Yona (9.8.10 14:12)
Hallo Mille,

wie läuft der spanisch Kurs? Was gibt es neues? Das mit der U-Bahn ist ja schön. Sind alle U-Bahnen so, oder gibt es auch neuere Modelle?

Viele Grüße aus good old Germany,

Yona

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